Gravel GPX 🔄 Zuletzt aktualisiert: 6.10.2026 ✍️ Author: Mariusz Wolters (Nakręcone Rowerem) (Abenteuer- & Gravelradsport) 📅 Fahrtdatum: 10.11.2023 🚴 Fahrrad: Rose Backroad AL GRX 400 (2020) ⏱️ ~5 Min. Lesezeit 📄 908 Wörter 🛡️ Geprüfter GPX-Track vom Radcomputer aufgezeichnet

Goldener Herbst im Landschaftsschutzpark Dreistadt: Schotter-Rundtour von Danzig nach Gdingen

Streckenstart 📍 Danzig, Pommern, Polen GPS: 54.3574°N, 18.5804°E
Ziel 🏁 Danzig, Pommern, Polen (Rückkehr zum Start) GPS: 54.3558°N, 18.5805°E
Streckentyp / Charakter Rundkurs (geschlossene Schleife) Rundkurs (geschlossene Schleife)

✨ Wichtigste Streckeninfos (Quick Facts)

Distanz 62.3 km
Höhenmeter +535 m
Schwierigkeit Moderat (Mit Grundfitness gut machbar)
Ø Geschw. 18.7 km/h
Fahrzeit 3h 20m
Streckentyp Rundkurs (geschlossene Schleife)
Streckenstart Danzig, Pommern, Polen
Ziel Danzig, Pommern, Polen (Rückkehr zum Start)
⚡ Touren-Zusammenfassung: Erlebe eine anspruchsvolle Gravel-Runde durch den Landschaftsschutzpark Dreistadt zwischen Danzig, Gdingen und Zoppot. Über 530 Höhenmeter über eiszeitliche Moränenrücken, durch uralte Buchenwälder und einsame Täler unweit der polnischen Ostseeküste.
📍 Offizieller GPS-Track • 62.3 km

GPX-Route für Garmin, Wahoo, Komoot und andere Fahrradcomputer

Laden Sie die kostenlose GPX-Spur dieser Radtour herunter. Die Datei kann auf Fahrradcomputern von Garmin Edge, Wahoo ELEMNT, Hammerhead Karoo, Bryton Rider sowie in Apps wie Komoot, OsmAnd und Ride with GPS verwendet werden.

Reportage einer 62 km langen Gravelbike-Tour durch das Herz des Landschaftsschutzparks Dreistadt in Polen. Von den Moränenhügeln in Danzig über einsame Waldschluchten in Gdingen bis zu den Hängen von Zoppot auf dem Rose Backroad AL.
📋 Inhaltsverzeichnis (8 Abschnitte)
  1. 1. Goldener Herbst im Landschaftsschutzpark Dreistadt: Schotter-Rundtour von Danzig nach Gdingen
  2. 2. Die Tour auf einen Blick
  3. 3. Hinauf auf die Kämme: Auftakt in den Tälern von Oliwa
  4. 4. Buchensäulen und Talschluchten: Kurs auf Gdingen
  5. 5. Bergab Richtung Ostseeküste und Zoppot
  6. 6. Goldener Ausklang: Nachmittagssonne über den Moränen
  7. 7. Sehenswertes entlang der Tour
  8. 8. Praktische Tipps: Einkehr, Wasser und Setup

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Zgubiłem się w TPK? Jesienny gravel ride Gdańsk - Gdynia

ID: dQ5XG7SE5wQ YouTube ↗
⛰️

Interaktive GPS-Karte

Präziser GPX-Routenverlauf mit Wegpunkten

Strava Profile ↗ 📥 trasa_10193653302_62.3km.gpx
Distanz 62.3 km
Höhenmeter +535 m
Ø Geschw. 18.7 km/h
Fahrzeit 3h 20m
✨

Streckenprofil & Bodenbelag

Bodenbeschaffenheit, Streckenprofil und Ausrüstungstipps

🏆 Highlights & Sehenswürdigkeiten:

  • ✓ Moränenzüge des Landschaftsschutzparks Dreistadt mit dem Gipfelpunkt auf 162 m ü. d. M.
  • ✓ Samborowo-Tal und historische Forstpfade der Wälder von Oliwa
  • ✓ Freudenthal (Dolina Radości) und malerische Waldteiche
  • ✓ Goldgelbe Buchenalthölzer rund um Gdingen und die Krzemionki-Hügel

🛣️ Streckenprofil & Bodenbelag

Die Tour verläuft überwiegend auf festen Forst-Schotterwegen, Waldpfaden mit verdichtetem Sand und Tannennadeln sowie kurzen Verbindungsstücken auf Nebenstraßen und Radwegen. Typisches Endmoränen-Auf-und-Ab mit giftigen Rampen von bis zu 16 % Steigung.

🚴 Empfohlenes Bike & Ausrüstung

Ein Gravelbike mit Reifen von mindestens 40–45 mm Breite und All-Terrain-Profil (z. B. Pirelli Cinturato Gravel M) ist perfekt. Ein steifer Rahmen mit Carbongabel und Tubeless-Luftdrücke um 2,0–2,3 bar bieten souveräne Fahrsicherheit auf nassen, laubbedeckten Abfahrten.

📍 Ort — Polen

Danzig, Pommern, Polen (PL) — 62.3 km, +535m.

⛰️ Interaktives Höhenprofil
Min: 1 m | Max: 162 m | Höhenmeter: +535 m
0.0 km 15.6 km 31.1 km 46.7 km 62.3 km

Goldener Herbst im Landschaftsschutzpark Dreistadt: Schotter-Rundtour von Danzig nach Gdingen

Foto #1 der Radstrecke Zgubiłem się w TPK? Jesienny gravel ride Gdańsk - Gdynia, 74 m ü.d.M., km 0. Nakręcone Rowerem, Datum: 10.11.2023, 11:31.
📷 Foto vergrößern 📍 Foto #1 (Streckenstart)
📍 Foto #1 (Streckenstart)

Die morgendliche Luft in Danzig (Danzig) schmeckte nach kühler Frische, feuchtem Herbstlaub und dichtem Nadelwald. Nur wenige Minuten nach Verlassen der Stadtbebauung tauchte ich in eine völlig andere Welt ein: die imposanten Moränenzüge des Landschaftsschutzparks Dreistadt (Trójmiejski Park Krajobrazowy), wo uralte Buchen ein dichtes, kupferfarbenes Blätterdach bildeten. Mein Ziel war eine große Runde über die waldreichen Hügel zwischen Danzig, Gdingen (Gdynia) und Zoppot (Sopot) auf feinen Schotterwegen entlang eiszeitlicher Urstromtäler. Das beruhigende Rollen der Reifen auf Waldschotter und die frische Brise von der Danziger Bucht versprachen erstklassige Gravel-Momente.

Foto #2 der Radstrecke Zgubiłem się w TPK? Jesienny gravel ride Gdańsk - Gdynia, -10 m ü.d.M., km 62.3. Nakręcone Rowerem, Datum: 10.11.2023, 17:26.
📷 Foto vergrößern 📍 Foto #2 (Streckenziel)
📍 Foto #2 (Streckenziel)
📋 Übersicht Streckenparameter
Parameter Wert
Distanz 62.3 km
Höhenmeter +535 m
Fahrzeit (netto) ~3h 20m
Gravelbike Rose Backroad AL GRX 400 (2020)
Höchster Punkt / Panorama 162 m ü. d. M. (km 5.3)
Schlüsselanstieg 0.7 km (+60 hm, max. 16%)
Streckencharakter Landschaftliche Gravel-Tour / Flüssige Schotterpisten und ruhige Waldwege

Hinauf auf die Kämme: Auftakt in den Tälern von Oliwa

Die ersten Kilometer ab Danzig machten sofort deutlich, wie steil die eiszeitliche Landschaft an der Ostseeküste ansteigt. Danzig schmiegt sich an den Fuß der Moränenkante, weshalb der Weg direkt im Buchenwald unvermittelt in den Anstieg überging. Zwischen Kilometer 3,9 und 5,3 wartete der steilste Abschnitt der Tour: 700 Meter mit Spitzensteigungen von bis zu 16 Prozent. Im feuchten Morgenwald duftete es intensiv nach Moos und nasser Rinde, während sich die Pirelli Cinturato Reifen meines Rose Backroad AL zuverlässig in den feuchten Schotter bissen.

Mit jedem gewonnenen Höhenmeter verstummte der städtische Lärm hinter einer dichten Waldwand. Absolute Ruhe kehrte ein, nur unterbrochen vom Knacken herabfallender Eicheln und dem Rauschen des aufgewirbelten Herbstlaubs. Morgendliche Sonnenstrahlen durchbrachen den Dunst in den Tälern und zeichneten lange, goldene Lichtbahnen auf den Schotter. Auf Kilometer 5,3 erreichte ich die Kuppe auf 162 m ü. d. M. Der Blick öffnete sich auf das leicht wellige Hochplateau, und die frische Brise gab reichlich Schwung für die kommenden Waldkilometer.

Buchensäulen und Talschluchten: Kurs auf Gdingen

Weiter ging es über breite Forstpisten und feste Waldwege, die dem historischen Wegenetz alter Forsthäuser folgen. Tiefe Erosionsrinnen, in denen der Morgennebel stand, wechselten sich mit sanften Kämmen ab, die von mächtigen Eichen und schlanken Kiefern bestanden waren. Im Bereich der Wälder von Oliwa zeugten historische hölzerne Wegweiser von der langen Wandertradition dieser Region.

Um Kilometer 28 passierte die Route die unmerkliche Waldgrenze nach Gdingen. Die Hügelketten rund um die Krzemionki-Berge und die Quellbäche der Kacza boten vollkommene Stille. Kaum ein Mensch kreuzte den Weg; lediglich Rehe sprangen durch das Unterholz und ein Schwarzspecht klopfte an alten Buchenstämmen.

Der Schotterbelag war ideal: feiner, verdichteter Kies erlaubte ein hohes Reisetempo. Die Carbongabel schluckte Bodenwellen souverän und bot präzise Führung in schnellen Kurvenkombinationen. Mitten in der herbstlichen Natur Pommerns spürte man hier die ursprüngliche Wildheit dieser Küstenregion.

Bergab Richtung Ostseeküste und Zoppot

Nach Kilometer 32 kippte das Gelände spürbar ab: Eine fast 1,5 Kilometer lange Schotterabfahrt vernichtete über 90 Höhenmeter am Stück. Ein herrlicher Gravel-Flow stellte sich ein. Der Fahrtwind kühlte die Beine, und die Reifen bauten auf den weiten Schwüngen satten Grip auf. Die Moränen fallen hier in markanten Geländeterrassen zur Ostsee ab.

Bei Kilometer 46 berührte der Kurs die Waldgrenzen von Zoppot. Zwischen den Bäumen blitzten die ersten Villen im Jugendstil aus der Jahrhundertwende hervor. Der Kontrast zwischen unberührtem Moränenwald und mondäner Seebad-Architektur verleiht dieser Runde ihren unverwechselbaren Reiz. Auf den flacheren Kilometern blieb Zeit für einen Riegel aus der Trikottasche, bevor das letzte Viertel in Angriff genommen wurde.

Goldener Ausklang: Nachmittagssonne über den Moränen

Das letzte Teilstück führte zurück in die Danziger Wälder, vorbei an den Taleinschnitten des Freudenthals (Dolina Radości). Die tiefstehende Nachmittagssonne tauchte den Wald in warmes, bernsteinfarbenes Licht. Nach über 530 Höhenmetern spürten die Oberschenkel die geleistete Arbeit, doch das zügige Gleiten über den festen Schotter sorgte für pure Zufriedenheit.

Einige Spaziergänger und Forstleute genossen ebenfalls den sonnigen Herbsttag. Kurz vor Erreichen des Stadtrands rollte das Backroad auf breiten Kieswegen sanft talwärts. Nach 62 Kilometern und drei Stunden und zwanzig Minuten reiner Fahrzeit war die Runde vollendet. Der Landschaftsschutzpark Dreistadt hat erneut bewiesen, dass er zu den abwechslungsreichsten Gravel-Revieren in ganz Polen zählt.

Sehenswertes entlang der Tour

  • ↳ Samborowo-Tal und Ewa-Tal: Tief eingeschnittene Täler bei Danzig-Oliwa mit fast alpinem Relief, Findlingen aus der Eiszeit und jahrhundertealten Naturdenkmal-Eichen.
  • ↳ Krzemionki-Hügel und Wälder von Witomino in Gdingen: Eindrucksvolles Relief mit dichtem Wegenetz. Ein kurzer Abstecher zum Bach Kacza lohnt sich – der Wasserlauf erinnert mitten im Küstenwald an einen quirligen Gebirgsbach.
  • ↳ Freudenthal (Dolina Radości) und Gut Oliwa: Historisches Naherholungsgebiet mit alten Mühlenweihern, Überresten historischer Wasserschmieden und uralten Lindenalleen.

Praktische Tipps: Einkehr, Wasser und Setup

  • ↳ Kaffeepause & Verpflegung: Die Runde wurde ohne Einkehr absolviert. Wer nach der Tour erstklassigen Kaffee und Kuchen sucht, wird am Alten Markt in Oliwa (Stary Rynek Oliwski) in fußläufiger Entfernung zum Wald fündig.
  • ↳ Trinkwasser: In den Tiefen des Waldes gibt es keine öffentlichen Trinkwasserbrunnen; starte mit mindestens zwei vollen Flaschen. Rastplätze mit Holzhütten befinden sich im Samborowo-Tal und bei den Forsthäusern vor Gdingen.
  • ↳ Reifenwahl: Gravelbike mit 40–45 mm breiten Pneus und griffigem Profil. Bei feuchtem Herbstlaub und nassem Schotter sind Tubeless-Drücke von 2,0–2,3 bar ideal für Traktion und Pannensicherheit.
  • ↳ Navigation: Das Wegenetz im Landschaftsschutzpark ist extrem verzweigt. Lade die GPX-Route auf dein GPS-Gerät, um mühelos auf der Idealspur zu bleiben.
❓

Häufig Gestellte Fragen (FAQ)

Alles Wissenswerte vor dem Start der Tour

Wie viel Zeit sollte man für die Strecke einplanen?

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Sportlich zügig gefahren dauert die Tour etwa 3 Stunden und 20 Minuten reine Fahrzeit. Für eine gemütliche Ausfahrt mit Fotostopps und Picknick im Wald empfiehlt sich ein Zeitfenster von 4,5 bis 5,5 Stunden.

Welche landschaftlichen Highlights liegen an der Strecke?

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Zu den schönsten Orten zählen die Moränenkuppe auf 162 m, die Buchenschluchten des Samborowo-Tals, das historische Freudenthal (Dolina Radości) und das naturbelassene Flusstal der Kacza bei Gdingen.

Welches Rad und welche Reifen sind optimal?

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Ideal ist ein Gravelbike mit 40–45 mm breiten Reifen mit ausgeprägtem Profil. Ein Tubeless-Luftdruck von etwa 2,0–2,3 bar sorgt auf feuchtem Laub und moränischem Schotter für Grip und Kontrolle.
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