Gravel GPX 🔄 Zuletzt aktualisiert: 6.10.2026 ✍️ Author: Mariusz Wolters (Nakręcone Rowerem) (Abenteuer- & Gravelradsport) 📅 Fahrtdatum: 17.09.2022 🚴 Fahrrad: Rose Backroad AL GRX 400 (2020) ⏱️ ~6 Min. Lesezeit 📄 1079 Wörter 🛡️ Geprüfter GPX-Track vom Radcomputer aufgezeichnet

Gravel-Achterbahn durch die Kaschubische Schweiz — 73 km Schotter-Feuer und 25%-Rampen ab Chmielno

Streckenstart 📍 Gemeinde Chmielno, Pommern, Polen GPS: 54.3298°N, 18.1139°E
Ziel 🏁 Gemeinde Chmielno, Pommern, Polen (Rückkehr zum Start) GPS: 54.3298°N, 18.1136°E
Streckentyp / Charakter Rundkurs (geschlossene Schleife) Rundkurs (geschlossene Schleife)

✨ Wichtigste Streckeninfos (Quick Facts)

Distanz 72.9 km
Höhenmeter +875 m
Schwierigkeit Moderat (Mit Grundfitness gut machbar)
Ø Geschw. 20.4 km/h
Fahrzeit 3h 34m
Streckentyp Rundkurs (geschlossene Schleife)
Streckenstart Gemeinde Chmielno, Pommern, Polen
Ziel Gemeinde Chmielno, Pommern, Polen (Rückkehr zum Start)
⚡ Touren-Zusammenfassung: Detaillierter Gravel-Guide für die 73 km lange Szuter Master Kaszuby Runde ab Chmielno durch die Kaschubische Seenplatte mit +875 Hm und 25%-Steilrampen.
📍 Offizieller GPS-Track • 72.9 km

GPX-Route für Garmin, Wahoo, Komoot und andere Fahrradcomputer

Laden Sie die kostenlose GPX-Spur dieser Radtour herunter. Die Datei kann auf Fahrradcomputern von Garmin Edge, Wahoo ELEMNT, Hammerhead Karoo, Bryton Rider sowie in Apps wie Komoot, OsmAnd und Ride with GPS verwendet werden.

Eine anspruchsvolle 73-km-Gravelrunde ab Chmielno durch die Kaschubische Schweiz mit +875 Höhenmetern, schnellen Schotterpisten und giftigen Anstiegen bis 25 %.
📋 Inhaltsverzeichnis (12 Abschnitte)
  1. 1. Gravel-Achterbahn durch die Kaschubische Schweiz — 73 km Schotter-Feuer und 25%-Rampen ab Chmielno
  2. 2. Die Tour auf einen Blick
  3. 3. Streckenbericht — Kilometer für Kilometer
  4. 4. Etappe I: Start in Chmielno und Anfahrt zur Kaschuben-Hauptstadt (km 0 – 29,6)
  5. 5. Etappe II: Der Schlüsselanstieg — Kaschubischer Charaktertest (km 29,6 – 32,4)
  6. 6. Etappe III: Halbzeit in Somonino und Highspeed-Abfahrt (km 32,4 – 52,4)
  7. 7. Etappe IV: Schlussschleife am Raduńskie-See und Zielankunft in Chmielno (km 52,4 – 72,9)
  8. 8. Natur, Landschaft und Sehenswürdigkeiten an der Strecke
  9. 9. Telemetrie und Daten-Analyse
  10. 10. Kaffeepausen und Verpflegung (Coffee & Refuel Spots)
  11. 11. Praxistipps und Ausrüstung
  12. 12. Fazit und kostenloser GPX-Track

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Czy to NAJLEPSZY wyścig gravelowy w Polsce? 🚴‍♂️ Szuter Master Kaszuby

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Interaktive GPS-Karte

Präziser GPX-Routenverlauf mit Wegpunkten

Strava Profile ↗ 📥 trasa_7822175187_72.9km.gpx
Distanz 72.9 km
Höhenmeter +875 m
Ø Geschw. 20.4 km/h
Fahrzeit 3h 34m
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Streckenprofil & Bodenbelag

Bodenbeschaffenheit, Streckenprofil und Ausrüstungstipps

🏆 Highlights & Sehenswürdigkeiten:

  • ✓ Rinnenseen des Raduńskie-Kreises (Kółko Raduńskie)
  • ✓ Königsetappe mit Steigungswand von bis zu 25 % um km 30
  • ✓ Rasante Schotterabfahrt mit 54,7 km/h Richtung Somonino
  • ✓ Höchster Geländepunkt auf 242 m ü. d. M. bei Kartuzy
  • ✓ Malerische Schlussschleife am See Raduńskie Dolne zurück nach Chmielno

🛣️ Streckenprofil & Bodenbelag

65 % fester Schotter und Waldwege, 20 % verkehrsarmer Asphalt, 15 % technische Wald-Singletrails mit Wurzeln, losem Kies und Waschbrettprofil. Welliges, intervallreiches Moränen-Terrain.

🚴 Empfohlenes Bike & Ausrüstung

Gravelbike mit 40–45 mm Tubeless-Reifen bei 2,0–2,3 bar Luftdruck. Eine bergtaugliche Übersetzung (1x12 mit 40T vorne und 10-44T/10-52T hinten oder Sub-Compact 2x11) ist für 25%-Rampen unverzichtbar.

📍 Ort — Polen

Gemeinde Chmielno, Pommern, Polen (PL) — 72.9 km, +875m.

⛰️ Interaktives Höhenprofil
Min: 132 m | Max: 242 m | Höhenmeter: +875 m
0.0 km 18.2 km 36.5 km 54.7 km 72.9 km

Gravel-Achterbahn durch die Kaschubische Schweiz — 73 km Schotter-Feuer und 25%-Rampen ab Chmielno

Foto #1 der Radstrecke Szuter Master Kaszuby - Szwajcaria Kaszubska na szutrowo: gravelowa pętla z Chmielna przez Lasy Mirachowskie, 217 m ü.d.M., km 17.8. Nakręcone Rowerem, Datum: 18.09.2022, 20:22.
📷 Foto vergrößern 📍 Foto #1 (km ~17.8)
📍 Foto #1 (km ~17.8)

Die Morgensonne schneidet gemächlich durch die dichten Nebelschwaden über den Seen Białe und Kłodno in Chmielno. Frische Kiefernwaldluft füllt die Lungen, während das doppelte Espresso bereits im Blut zirkuliert. Die Satelliten am Radcomputer kalibrieren sich, die auf exakt 2,3 bar abgestimmten Tubeless-Reifen summen leise über den feuchten Boden, und das Startbriefing hallt noch in den Ohren nach. Wer glaubt, Nordpolen sei bretteben, hat die Kaschubische Schweiz noch nie im Sattel eines Gravelbikes bezwungen. Ein Blick auf das Höhenprofil des Garmin räumt alle Zweifel aus: 72,9 km und knapp 900 Höhenmeter über postglaziale Moränenhügel, gespickt mit Waldtrails, feinem Schotter und gnadenlosen Rampen. Zeit, in die Klickpedale einzurasten, den Unterlenker zu greifen und auf die Strecke des Szuter Master Kaschubische Seenplatte zu starten!

Die Tour auf einen Blick

- Distanz: 72,9 km
- Höhenmeter: +875 m / -963 m
- Fahrzeit (in Bewegung): ~3h 34m
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 20,4 km/h (Max. Abfahrtsgeschwindigkeit: 54,7 km/h)
- Höchster Punkt: 242 m ü. d. M. (km 11,8)
- Königsetappe / Schlüsselanstieg: 1,3 km, +64 Hm (durchschnittlich 4,9 %, steilste Rampe 25 % bei km 29,6 – 32,4)
- Schlüsselabfahrt: km 38,1 – 38,8 (0,6 km, Gefälle -57 m, technische Waldrinne)
- Konditionelle Härte: 3,5 / 5 (Ständiges aerob-anaerobes Intervall, kurze explosive Steilstücke)
- Fahrtechnik: 3 / 5 (Schneller Schotter-Flow, Waldwurzeln, Bremswellen, dynamische Kurven)
- Empfohlenes Material: Gravelbike (40–45 mm Bereifung mit ausgeprägtem Schulterprofil, Tubeless)

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Streckenbericht — Kilometer für Kilometer

Etappe I: Start in Chmielno und Anfahrt zur Kaschuben-Hauptstadt (km 0 – 29,6)

Wir starten im idyllischen Chmielno (152 m ü. d. M.), umrahmt vom glitzernden Blau kaschubischer Gewässer. Die ersten Kilometer sind purer Gravel-Flow — feste Feldwege und Waldschneisen entlang einer eiszeitlichen Schmelzwasserrinne. Die Beine kommen rasch auf Betriebstemperatur, denn das Profil beginnt sofort zu pumpen. Bereits bei Kilometer 11,8 erklimmen wir die dichten Forste bei Kartuzy und erreichen den höchsten Punkt der gesamten Runde: 242 m ü. d. M. Der Puls klettert in Zone 4, während die frische Dichtmilch in den Reifen spitze Steine mühelos versiegelt. Wir umrunden die Außenbezirke von Kartuzy und biegen auf breite Schotter-Highways ein. Hier halten wir gleichmäßige 200–230 W auf den Geraden, um wertvolle Körner für die kommenden Härtetests zu sparen.

Etappe II: Der Schlüsselanstieg — Kaschubischer Charaktertest (km 29,6 – 32,4)

Kurz vor Kilometer 30 ist Schluss mit dem Rollen. Das Segment der Wahrheit beginnt: 1,3 km Steigung mit durchschnittlich 4,9 %, garniert mit einer versteckten Waldschlucht-Rampe von bis zu 25 % Steigung! Die Kette wandert sofort auf das größte Ritzel hinten (eine Untersetzung von 40x42 rettet die Knie). Aus dem Sattel gehen, Druck auf das Vorderrad bringen, damit die Front auf dem losen Schotter nicht aufsteigt. Die Lunge pfeift auf Anschlag, Schweiß tropft auf die Brille, und der Leistungsmesser springt kurzzeitig auf 380 W. Jede Kurbelumdrehung ist ein Kampf um Traktion. Oben am Moränenkamm angekommen, belohnt uns ein gewaltiger Endorphinschub und der Fernblick über die hügeligen Felder.

Etappe III: Halbzeit in Somonino und Highspeed-Abfahrt (km 32,4 – 52,4)

Nach dem steilsten Kletterstück rollen wir in Richtung Somonino (Halbzeitmarke bei km 38,5, 151 m ü. d. M.). Direkt danach folgt die rasanteste Abfahrt des Tages (km 38,1 – 38,8). Auf nur 600 Metern vernichten wir 57 Höhenmeter. Tiefe Unterlenkerhaltung, Finger an den hydraulischen Bremshebeln, absolute Wachsamkeit. Die Tachonadel klettert augenblicklich auf 54,7 km/h, während Kieselsteine gegen den Rahmen prasseln. Flowige Schräglagen in den Waldkurven zeigen, wie präzise sich moderne Gravel-Geometrien anfühlen. Weiter geht es nach Stężyca entlang weiterer Seen mit Postkarten-Panoramen der Kaschubischen Seenplatte.

Etappe IV: Schlussschleife am Raduńskie-See und Zielankunft in Chmielno (km 52,4 – 72,9)

Die finalen 20 Kilometer erfordern sauberes Pacing. Zwischen Stężyca und Chmielno (km 71,5, 133 m ü. d. M.) schlängelt sich der Trail entlang des Sees Raduńskie Dolne. In den Beinen stecken bereits über 700 Höhenmeter, und jede kurze 8%-Kuppe brennt spürbar in den Waden. Bei Kilometer 70 biegen wir auf den letzten Schotter-Downhill zurück nach Chmielno ein. Wir überqueren die Ziellinie nach 3h 34min mit einem Schnitt von 20,4 km/h — Platz 49 von 84 Fahrern in der Männer-Kategorie, Ziel erreicht!

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Natur, Landschaft und Sehenswürdigkeiten an der Strecke

Die Runde führt durch die landschaftlich reizvollsten Ecken des Kaschubischen Landschaftsparks:
- Raduńskie-Kreis (Kółko Raduńskie): Eine Kette aus 14 eiszeitlichen Rinnenseen, die ein malerisches Gewässer- und Waldlabyrinth bilden.
- Chmielno: Zentrum kaschubischer Handwerks- und Töpferkunst mit über hundertjähriger Tradition der Familie Necl.
- Kartuzy-Wälder und Stiftskirche: Mittelalterliches Erbe des Kartäuserordens, eingebettet in alte Buchen- und Eichenforste.
- Aussichtspunkte der Kaschubischen Schweiz: Aussichtsplateaus auf fast 250 m Höhe mit Weitblicken, die an Mittelgebirgstäler erinnern.

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Telemetrie und Daten-Analyse

- Distanz: 72,9 km
- Höhenmeter: +875 m / -963 m
- Höchstgeschwindigkeit: 54,7 km/h
- Durchschnittsgeschwindigkeit: 20,4 km/h
- Kalorienverbrauch: ca. 2.250 kcal
- Geländeverteilung:
- Flachpassagen: 29,9 km (Schottergeraden und Waldwege)
- Abfahrten: 23,7 km
- Anstiege und Rampen: 19,3 km (davon 5,5 km mit 5–8,5 % sowie Steilrampen >12 %)
- Trainingsfazit: Ausgeprägter Intervallcharakter. Erfordert eine flüssige Trittfrequenz (85–95 U/min) im Flachen und die Fähigkeit, kurze Leistungsspitzen von 350–400 W an den Steilwänden abzurufen.

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Kaffeepausen und Verpflegung (Coffee & Refuel Spots)

1. Cafés in Chmielno (Start/Ziel): Perfekt für den Pre-Ride-Espresso und das Recovery-Essen danach (frischer regionaler Seenfisch oder kaschubischer Streuselkuchen Kuch).
2. Kartuzy (~km 16): Gute Einkehrmöglichkeiten rund um den Marktplatz und die Klosterseen mit hervorragendem Kaffee und frischem Gebäck.
3. Stężyca (~km 52): Yachthafen und Uferpromenade mit Lebensmittelgeschäften und Bistros — ideal für einen Energieriegel, Gel und das Auffüllen der Trinkflaschen für die letzten 20 km.

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Praxistipps und Ausrüstung

1. Reifenwahl und Luftdruck: Optimal sind Gravelreifen in 40–45 mm Breite (z. B. Schwalbe G-One Bite, Tufo Thundero oder Panaracer GravelKing EXT). Empfohlener Luftdruck für 75 kg Fahrergewicht: 2,0–2,3 bar im Tubeless-System.
2. Antrieb und Übersetzung: Ein 1x12-Antrieb (40T Kettenblatt mit 10-44T/10-52T Kassette) oder 2x11 (46/30T mit 11-34T) garantiert rundes Pedalieren an 25%-Steigungen.
3. Verpflegung: Plane mindestens zwei 750-ml-Flaschen mit Elektrolyten sowie 60–80 g Kohlenhydrate pro Stunde ein.
4. Navigation & Sicherheit: Die Waldwege sind stark verzweigt; ein GPX-Track auf dem GPS-Radcomputer mit Offline-Karten ist Pflicht. Auf schnellen Abfahrten auf Bremswellen und Regenauswaschungen achten.

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Fazit und kostenloser GPX-Track

Die Szuter Master Kaschubische Seenplatte Schleife ab Chmielno bietet feinstes polnisches Graveln: flowige Waldtrails, breite Schotterbahnen, glasklare Seen und Steilanstiege, die den Beinen alles abverlangen.

Lade dir den GPX-Track herunter, überspiele ihn auf deinen Garmin oder Wahoo und erlebe die Kaschubische Schweiz hautnah auf Schotter!

❓

Häufig Gestellte Fragen (FAQ)

Alles Wissenswerte vor dem Start der Tour

Welches Fahrrad eignet sich am besten für diese Strecke?

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Ein Gravelbike mit 40–45 mm Tubeless-Bereifung und klettertauglicher Übersetzung ist ideal. Auch ein leichtes Hardtail-Mountainbike funktioniert hervorragend.

Wie steil sind die Anstiege in der Kaschubischen Schweiz?

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Die Strecke ist stark kupiert mit kurzen, giftigen Rampen; das steilste Teilstück erreicht dabei bis zu 25 % Steigung.

Wann ist die beste Jahreszeit für diese Tour?

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Von Mai bis Oktober herrschen beste Bedingungen. Im goldenen Herbst leuchten die Buchenwälder besonders schön, bei Dauerregen können Waldpassagen jedoch tief werden.
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